Der Traum vom Traum

Hast Du einen Traum? Also so einen, für den Du wirklich alles tun würdest, damit der in Erfüllung geht?

 

Ich rede ja nun ziemlich viel mit Menschen und stelle dabei immer fest, dass viele aufgegeben haben. Sie haben aufgegeben zu träumen. Ich meine damit nicht, dass sie nachts nicht irgendwie seltsame Dinge träumen, an die sie sich nicht erinnern können und lieber nicht wollen.

 

Nein, ich meine diese Träume von etwas, das Menschen haben oder erleben wollen. Etwas, das so großartig ist, dass sie schon alleine bei dem Gedanken daran Herzklopfen bekommen, weiche Knie oder ein ziemlich breites Grinsen. Etwas, wofür es sich lohnt, danach zu streben.

 

Der Weg in meine neue Dimension führte über die Aufgabe, Träume zu haben. Es war wirklich ein Erlebnis, denn ich hatte meine Träume wirklich vergessen. So war es erstmal auch ziemlich oberflächlich und nicht so sehr in dem Modus, wie ich ihn oben beschrieben habe.

 

Ich musste weiter zurück, in eine Zeit, wo ich geträumt habe und wo es mir noch nicht aberzogen wurde. Ich hatte meine Träume nicht mehr auf dem Schirm oder richtig tief vergraben.. 

 

Ich war ein Pferde-Mädchen. Ein Mädchen, dass lieber mit den Pferden gesprochen und sie gekuschelt hat, als auf ihnen zu sitzen oder möglicher Weise noch Turniere zu reiten.

 

Ich wollte mit Pferden zusammen sein. So war das auch mein erster Berufswunsch, aber mir wurde schon mit 15 Jahren erklärt, dass ich mir das aus dem Kopf schlagen soll. Meine Kinderärztin gab keine Freigabe dafür, da ich es körperlich nicht schaffen würde und meine Eltern erklärten mir, dass man in diesem Beruf überhaupt kein Geld verdienen kann und das für so harte Arbeit.

 

Auch meine anderen Leidenschaften und mögliche Berufe, die damit zusammen hingen, wurden ebenso weg argumentiert. Flugzeug- oder Automechaniker, das konnten meine Eltern sich gar nicht vorstellen und körperlich, no way.

 

Also lernte ich etwas Solides und entdeckte ein Talent, das ich niemals als Talent empfand. 

 

Wie, als hätte ich nie etwas anderes getan, verstand ich Buchhaltung und so wurden Finanzen und das Verwalten von Finanzen zu meiner Leidenschaft.

 

Und heute, heute lebe ich meine Träume. Ich fahre ein traumhaftes Auto und erlaube mir von Zeit zu Zeit andere Traumautos zu testen. Ich erlaube mir, eine Ausbildung mit Pferden zu machen und mit Pferden zu arbeiten. Das coolste daran ist, dass ich einfach mit Pferden sein kann. Es ist sogar die hohe Kunst. Ich entdecke sie gerade wieder diese Fähigkeit, die ich als Kind hatte. Es ist fantastisch. 

 

Raus aus der Komfortzone, der Spaß und das Abenteuer liegen dahinter.

 

Wovon träumst Du?

 

Erlaubst Du Dir alles?

 

Ich erlaube mir, dass ich all das was mich so begeistert kombiniere oder anbiete. Mir wurde erklärt, dass ich mich positionieren muss und ich habe mich über ein halbes Jahr damit rumgequält. Ich hatte ständig das Gefühl, dass mein Herz zerreißt, weil ich etwas von dem aufgeben soll. Auf diese Weise zerbrach dann plötzlich alles. 

 

Also fragte ich danach, wie es gehen kann und es ist so einfach:

 

Ich mache es einfach, nämlich alles. Und alles passt zusammen oder greift ineinander.

 

Ich habe einen riesigen Spaß, weil mein Leben so kunterbunt und abwechslungsreich ist. Jeden Tag ein neues Abenteuer, weil ich nie weiß was kommt.

 

Einfach traumhaft.